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\title{Exkursion}
\author{Lukas Martin}
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\date{September 2022}
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\onehalfspacing
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\maketitle
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\maketitle
\tableofcontents
\tableofcontents
\section{Introduction}\label{sec:introduction}
\section{Einführung}\label{sec:introduction}
\begin{spacing}{1.25}
Der Odenwald entstand im Devon und Karbon, vor etwa 350 Millionen Jahren, durch die Kollision von zwei Kontinenten, Laurussia und Gondwana.
In der Folge dieser Kollision entstanden mehrere Gebirge, die Phase dieser Orogenese nennen wir Variszische Orogenese.
Durch diese Kollision und die nachfolgende wieder einsetzende Kontinentalbewegung entstand vulkanisches Gestein.
Diese Vulkanite sind im Rotliegenden zu finden. \\
Bis zum Ende des Perms, wurde das Gebirge nahezu vollständig durch Erosion eingeebnet.
Zirka zum selben Zeitpunkt wurden die entstandenen Senken durch das Zechsteinmeer geflutet, wobei der Odenwald als Gebirge trotz der
starken Erosion herausragte.
Heute kann man deshalb im Odenwald noch dünne Sedimentschichten von Küstenablagerungen finden kann. \\
Im Lopingium begann eine großflächige Absenkung, was zur Folge hatte, dass sich starke Sedimentschichten ablagerten, diese sind
uns heute als Buntsandstein bekannt.
Diese Sedimentablagerungen überdeckten zeitweise auch die Hochlagen. \\ %Zitat
Durch ein erneutes Auftreten eines Meeres wurden im Bereich des Odenwalds Muschelkalk abgelagert, welcher heute
nur in ehemaligen Sinkschollen gefunden werden kann. \\
Man muss davon ausgehen, dass sich das Meer im Jura bereits zurückgezogen hat, da man keinerlei Sedimentschichten aus diesem Zeitalter finden kann.
Zur Kreidezeit kam es wieder zu Vulkanischeraktivität und Ausbrüchen im Odenwald, wie z. B. der Ausbruch des Katzenbuckels. \\
\\
Durch den Einbruch des Oberrheingrabens im Eozän begann eine neue Phase der Orogenese im Odenwald, die Grabenschultern hebten sich,
der Innenbereich des Grabens sank stark ab und ein großer Abschnitt der Kruste verkippte dabei.
Dadurch bildeten sich ebenfalls andere Gebirge wie die Alpen oder der Schwarzwald.\\
\\
Das Gebiet des Odenwalds wird heute häufig in drei Gebiete unterteilt, Kristalliner-Odenwald, auch Vorderer-Odenwald;
Buntstein-Odenwald und Oberrheingraben.
In den folgenden Abschnitten werde ich auf vier Aufschlüsse genauer eingehen, welche den Kristallinen- und den Buntstein-Odenwald widerspiegeln.
\end{spacing}
% TODO Odenwald unterteilung in Gesteinsprofile und Kontinente. Beschreibung der Aufschlüsse
Der Odenwald ist ein Gebirge, in welchem man eine Vielzahl an geologischen *Profil* beobachten kann.
Daher kann man auch eine weit in die Vergangenheit reichende Bergbaugeschichte nachweisen.\\
\\
Der Odenwald entstand im Devon und Karbon, vor etwa 350 Millionen Jahren, durch die Kollision von zwei Kontinenten, Laurussia und Gondwana.
In der Folge dieser Kollision entstanden mehrere Gebirge, die Phase dieser Orogenese nennen wir Variszische Orogenese.
Durch diese Kollision und die nachfolgende wieder einsetzende Kontinentalbewegung entstand Vulkanitisches Gestein.
Diese Vulkanite sind im Rotliegenden zu finden. \\
Bis zum Ende des Perms, wurde das Gebirge nahezu vollständig durch Erosion eingeebnet.
Zirka zum selben Zeitpunkt wurden die Entstandenen Senken durch das Zechsteinmeer geflutet, wobei der Odenwald als Gebirge trotz der
starken Erosion herausragte.
Heute kann man deshalb im Odenwald noch dünne Sedimentsichten von Küstenablagerungen finden kann. \\
Im Lopingium begann eine großfäschige Absenkung was zur Folge hatte, das sich starke Sedimentsichten ablagerten, diese sind
uns heute als Bundsandstein bekannt.
Diese Sedimentablagerungen überdeckten Zeitweise auch die Hochlagen. \\ %Zitat
Durch ein erneutes auftreten eines Meeres wurden im Bereich des Odenwaldes Muschelkalk abgelagert, welcher heute
nur in ehmaligen Sinkschollen gefunden werden kann. \\
Man muss davon ausgehen, dass sich das Meer im Jura bereits zurückgezogen hat, da man keinerlei Sedimentschichten aus diesem Zeitalter finden kann.
Zur Kreidezeit kahm es wieder zu Vulkanischeraktivität und Ausbrüchen im Odenwald, wie z.B. der Ausbruch des Katzenbuckel's. \\
\\
Durch den Einbruch des Oberrheingrabens im Eozän begann eine neue Phase der Orogenese im Odenwald, die Grabenschultern hebten sich,
der Innenbereich des Grabens sank stark ab und ein großer Abschnitt der Kurste verkippte dabei.
Dadurch bildeteten sich ebenfalls andere Gebirge wie die Alpen oder der Schwarzwald.\\
\\
Das Gebiet des Odenwaldes wird heute häufig in drei Gebiete unterteilt, Kristalliner-Odenwald, auch Vorderer-Odenwald;
Bundstein-Odenwald und Oberrheingraben.
In den folgenden Abschnitten werde ich auf vier Aufschlüsse genauer eingehen, welche den Kristallinen-, und Bundstein-Odenwald wiederspiegeln.
\end{spacing}
\section{Dietenhan}\label{sec:Dietenhan}
\begin{spacing}{1.25}
Der Dietenhan Steinbruch ist ein aktiver Steinbruch in welchem Buntsandstein abgebaut wird.
Der Steinbruch befindet sich Östlich von Dietenhan und hat folgende Koordinaten, \href{https://www.openstreetmap.org/#map=16/49.7448/9.6150}
{UTM 32U 544307/5510433}. \\
Der Sandstein ist von herausragender Qualität und kann eine Mächtigkeit von 4 bis 8 Metern aufweisen.
Dieser wird von etwa 10 bis 25 Meter dicken Schichten Tonstein, Ton und Sand bedeckt.
\begin{center}
\includegraphics[width=85mm,scale=0.8]{dietenhan_profil}
\end{center}
\\
Der Ton und Tonstein weisen eine rote bis rotbraune Färbung auf.
Im Tongestein finden sich grüne Einsprenglinge welche bis zu 15cm groß sind.
Sie entstanden vermutlich durch pflanzliche Überreste und bestehen aus Eisen, daher die grünliche Färbung.
Diese Ablagerungen sind in jüngeren Ablagerungen zu finden und reduzieren sich immer mehr, desto älter das Gestein.
In den Ton und Tonsteinschichten finden sich immer wieder kleinere Sandsteinablagerungen welche quarzitisch gebunden sind.
\begin{center}
\includegraphics[width=85mm,scale=0.8]{dietenhan_quarz}
\\
\caption{Quarzitische gebundene Sandsteinablagerung}
\end{center}
\\
Zwischen der letzten Tonsteinschicht und der ersten Buntsandsteinschicht findet sich eine etwa 30cm starke Quarzit Schicht,
auch Grenzquarzit gennant. \\
Die Buntsandsteinablagerung im Steinbruch zeigen eine sehr feine und gerundete Körnung sowie eine homogene Schichtung.
Diese Eigenschaften lassen darauf schließen, dass der Buntsandstein eine Distale Ablagerung ist, welche Fluviatil transportiert wurde.
\section{Aufschluss 01}\label{sec:aufschluss-01}
\section{Aufschluss 02}\label{sec:aufschluss-02}
\end{spacing}
\section{Wannberg}\label{sec:Wannberg}
\section{Technischer Aufschluss 01}\label{sec:technischer-aufschluss-01}
\section{Kallmuth}\label{sec:technischer-Kallmuth}
\section{Technischer Aufschluss 02}\label{sec:technischer-aufschluss-02}
\section{Erdbachschwinde}\label{sec:technischer-Erdbachschwinde}
\end{document}

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